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Das weisse Gold Ibizas
Das weisse Gold Ibizas
Lange bevor Ibiza für seine kristallklaren Strände bekannt wurde, gab es einen Rohstoff, der das Schicksal der Insel prägte: Salz.
Über Jahrhunderte hinweg war es eines der wertvollsten Güter des Mittelmeerraums und machte die Salinen zum wichtigsten Wirtschaftsmotor Ibizas. Daher werden sie bis heute als das weisse Gold der Insel bezeichnet.
Die Phönizier waren die Ersten, die diesen wertvollen Rohstoff nutzten. Ihnen folgten Karthager, Römer und Araber, die die Salinen weiter bewirtschafteten und das gewonnene Salz in zahlreiche Häfen des Mittelmeers exportierten. Salz war für die Konservierung von Lebensmitteln unverzichtbar und spielte eine zentrale Rolle im Handel jener Zeit.

Heute gehört der Naturpark ses Salines zu den bekanntesten Naturlandschaften Ibizas. Seine Lagunen, deren Farben sich je nach Jahreszeit verändern, beherbergen eine aussergewöhnliche Artenvielfalt und bieten zahlreichen Zugvögeln, darunter Flamingos, einen wichtigen Lebensraum. Darüber hinaus ist dieses einzigartige Gebiet zusammen mit den Seegraswiesen der Posidonia oceanica, die Ibiza und Formentera miteinander verbinden, Teil des UNESCO-Welterbes.


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